Wir brauchen Ihre Unterstützung

Liebe Interessierte,

der Helferkreis Eibach-Maiach sucht neue Helferinnen, Helfer und verantwortliche Koordinatoren für seine Projekte und Unterstützungsangebote.

Neue Unterkunft in unseren Stadtteilen
Wie Sie vielleicht aus der Presse oder durch die Informationsveranstaltung der Regierung am 30. März erfahren haben, wird es in unserem Stadtteil eine weitere Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber geben. In den kommenden Monaten wird die Immobilie des ehemaligen Quelle-Kundendienstes in der Wertachstraße belegt. Dort werden bis zu 295 Asylsuchende – Familien und Einzelpersonen – einziehen.

Zusammen mit den beiden bestehenden städtischen Gemeinschaftsunterkünften im Hotel am Hafen in Maiach und im ehemaligen Seniorenwohnheim in der Eibacher Hauptstraße werden somit künftig über 400 Flüchtlinge in unseren Stadtteilen leben und in den Unterkünften auf die Entscheidung ihrer Asylverfahren warten. In dieser Zeit wollen wir ihnen – wie bisher schon in kleinerem Umfang – ein gutes Angebot zur Hilfe, Integration und Kontaktaufnahme mit den Anwohnern machen. Mit der zusätzlichen Unterkunft können wir das mit unserem bisherigen ehrenamtlichen „Personal“ an Organisatoren und Helfern nicht stemmen – wir sind auf Ihre Hilfe angewiesen!

Verantwortliche und / oder Helfer (innen) für folgende Themen gesucht:

  • „Café International“ – unser Begegnungsprojekt
  • Deutschkurse für Erwachsene und Hausaufgabenhilfe für Kinder
  • Alltagsbegleiter und Stadtteillotsen
  • Kinderbetreuung
  • Familienpatenschaften
  • Standortkoordination für Unterkünfte

Für nähere Informationen und Details zu den Hilfsprojekten klicken Sie bitte HIER.

Wir freuen uns auf Ihre Antwort an kontakt@helferkreis-eibach-maiach.de !

Helfer für Flüchtlinge in Eibach-Maiach

Flüchtlinge in unserem Stadtteil

Fast täglich hört man in den Medien von tragischen Unglücksfällen im Mittelmeer und fremdenfeindlichen Aktionen, die sich gegen Flüchtlinge wenden. Dies ist für viele Bürger Anlass paroli zu bieten und Menschlichkeit zu zeigen und zu leben. Viele Bürger der Nürnberger Stadtteile Eibach und Maiach möchten helfen und ihre Unterstützung für die geflüchteten Menschen in irgend einer Form zum Ausdruck bringen.

Anfänglich existierten sicher bei manchem auch Sorgen, ob die fremden Menschen für unseren Stadtteil nicht Probleme bringen. Doch heute, nach einiger Erfahrung mit Flüchtlingen in unseren drei Einrichtungen können wir eindeutig sagen: Nein, keine Befürchtung hat sich bewahrheitet. Im Gegenteil: , das gemeinsame Engagement in unseren Stadtteilen Eibach und Maiach und die positiven Erfahrungen aus persönlichen Kontakten mit Menschen, die aus den verschiedensten Gründen gezwungen waren, ihre Heimat zu verlassen, hat uns alle bereichert.

Diese Webseite ist zentrales Kommunikationszentrum für „Helfer„ und vielleicht auch irgendwann für Flüchtlinge.

Was machen Helfer für Flüchtlinge?

Die Helfer für Flüchtlinge organisieren Hilfsangebote vom Plätzchenbacken über Malkurse bis hin zum Begegnungsfest oder zu Geschenkaktionen für Kinder. Deutschkurse fördern Kenntnis und Verständnis der Flüchtlinge für die ihnen noch fremde Kultur und Sprache. Sachspenden werden organisiert und zu den richtigen Empfänger gebracht.

Was können Sie tun?

Besuchen Sie uns, bei unserem offenen Café International und natürlich können Sie auch gerne direkt mit den Ansprechpartnern der Einrichtungen in Verbindung treten und sich nach Bedarf erkundigen oder Ihre Idee vorschlagen. Kontakt zu den Ansprechpartnern in den Einrichtungen stellen wir gerne her. Sie erreichen uns, über die Kontaktmöglichkeiten in unserem Impressum oder indem Sie uns Ihr Hilfsangebot mitteilen.

 

Helfer helfen ehrenamtlich und kostenlos – die Rechnung stellt der Staat.

In Erlangen-Höchstadt wurden jetzt die Leistungen an Flüchtlinge um nahezu 40,- € monatlich gekürzt (Leistungsbescheid für Mai 2016).

Warum? Weil ehrenamtliche Helfer und Spender in einer Flüchtlingsunterkunft ein kostenlos nutzbares WLAN zur Verfügung gestellt haben.
Wohlgemerkt – der Staat hat weder zur Bereitstellung beigetragen, noch irgendwelche Kosten übernommen.

In der uns vorliegenden Begründung des Bescheides vom Landratsamt Erlangen-Höchstadt heißt es: „Werden der Unterkunft vor Ort als solcher Spenden zur Verfügung gestellt, werden diese für die staatliche Gewährung der Sachleistungen durch die jeweilige Einrichtung herangezogen.“
Und im Falle einer Sachleistung entfällt die ersatzweise zu leistende Geldleistung.

Der Fall hat bereits zu einer Welle von Protesten geführt. Sollte es bei dem Abzug bleiben, der insgesamt fraglich, in seiner Höhe aber geradezu absurd ist, werden die Helfer und Spender den zur Verfügung gestellten WLAN-Zugang wohl wieder abschalten. Zahlreiche Einsprüche gegen die Bescheide werden erwartet, die geprüft werden müssen. Klagen gegen die Bescheide sind zu erwarten. Selbst wenn der Abzug einer juristischen Prüfung stand halten würde, wäre er hinfällig, sobald die Helfer ihr WLAN wieder deaktivieren, was sie jederzeit tun können, und was andernorts bereits geschehen ist. Neue Bescheide ohne Abzug sind dann erforderlich. Ein immenser bürokratischer und juristischer Aufwand, der mit Sicherheit mehr kosten wird, als das Geld, das sich der Staat an den Flüchtlingen sparen kann. Aus unserer Sicht erfreulich ist, dass nicht alle regional zuständigen Beamten der Aufforderung des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales nachkommen, einen solchen Abzug vorzunehmen und regional auf höchster Ebene versucht wird solche Abzüge zu vermeiden.

Wir sind besorgt, dass obige Regelung auch bei anderen Leistungen Ehrenamtlicher zu Abzügen führen könnte. Werden einer Einrichtung (dem Betreiber oder dessen Erfüllungsgehilfen, der Bezirksregierung, der Stadt, der AWO etc.) z. B. Sportgeräte, Fahrräder, Lebensmittel oder andere Spenden zur Verteilung an die Flüchtlinge übergeben, dann könnte es geschehen, dass dies als Sachleistung bewertet und die entsprechende Geldleistung gekürzt wird.

Als Konsequenz sollten Helfer genau prüfen, inwieweit ihre Hilfe vor Ort in der Unterkunft bereit gestellt wird, denn in diesem Fall könnte sie zu einem Abzug bei den Geldleistungen für die Flüchtlinge führen. Das könnte nicht nur bei der Bereitstellung eines WLAN, sondern z.B. auch bei der Verteilung von Kleiderspenden in den Einrichtungen der Fall sein oder sogar, wenn Lebensmittel oder andere Sachleistungen wie Sportgeräte oder Fahrräder der Unterkunft überlassen werden.

Wir Helfer im Helferkreis Eibach-Maiach werden darauf achten, dass unsere Hilfe in einer Art und Weise erbracht wird, dass sie absehbar nicht zu einem Abzug bei den Geldleistungen an Flüchtlinge führen wird.
Wir sind uns darin einig, dass wir diesen Abzug nicht für angemessen halten, wobei die Emotionen und Interpretationen verschiedener Helfer naturgemäß verschieden ausfallen.

Weitere Informationen zum aktuellen Fall finden Sie auf der Webseite der Flüchtlingsinitiative Eckental e.V.

Neue Unterkunft in der Wertachstraße wird Ende April belegt

Infoveranstaltung mit Bezirksregierung, Polizei und Vorstadtverein

Am 30. März fand dazu eine öffentliche Informationsveranstaltung der Regierung von Mittelfranken, im Gemeindehaus der evang. Johannes-Gemeinde statt. Offizielle Vertreter der Bezirksregierung teilten mit, dass frühestens ab Ende April 2016 mit der Belegung der Gemeinschaftsunterkunft begonnen wird.  Die Unterkunft ist für maximal 295 Personen vorgesehen und soll je zur Hälfte Familien und Einzelpersonen aufnehmen. Die Asylbewerber  werden in 4-Bett-Zimmern  mit Gemeinschaftsküche und –bad/WC  sowie in Familien-Appartments mit kleiner Küchenzeile und Bad/WC wohnen. Es wird Gemeinschaftsräume z.B. für Deutschunterricht o.ä. geben. Bereits bei der Zusammensetzung der Belegung wird darauf geachtet, dass Konflikte möglichst vermieden werden.

Sozialbetreuung, Hausmeister, Sicherheitsdienst

Über eine Sozialbetreuung ist noch nicht entschieden, die Bewerbung eines Trägers liegt jedoch vor. In der Unterkunft wird rund um die Uhr an 7 Tagen die Woche ein Sicherheitsdienst vor Ort sein. Die Hausmeister sind  Ansprechpartner für  Informationen und Fragen der Asylbewerber.

Die Bewohner werden aus Erstaufnahmeeinrichtungen (wie z.B. Zirndorf) in die Wertachstraße verlegt. Die von den Anwohnern kritisierte, ungleichmäßige Verteilung von Unterkünften für Asylbewerber in den einzelnen Stadtteilen Nürnbergs komme dadurch zustande, dass man (Bezirk wie Stadt) auf  Angebote  leer stehender Immobilien angewiesen sei. Leerstand sei nicht gleichmäßig über Nürnberg verteilt.

Der Leiter der Polizeidirektion Süd und die Vertreter der Bezirksregierung standen für Fragen zur Verfügung. Angesprochen wurde auch eine geregelte Zugangsmöglichkeit für Helfer in der neuen Unterkunft. Diese wird vom Betreiber über Ausweise geregelt werden. Gerne können sich Nachbarn und Stadtteilbewohner beim Helferkreis Eibach-Maiach mit konkreten Hilfsangeboten melden. Eine „Einsatzplanung„ für Helferinnen und Helfer kann allerdings erst nach der Belegung erfolgen.

Insgesamt haben sich Veranstalter und Teilnehmer des Abends sehr erfreut über den informativen und friedlichen Verlauf der Veranstaltung gezeigt. Als deutliches Zeichen des offenen und herzlichen Umgangs miteinander  im Stadtteil Eibach/Maiach werten wir die Anwesenheit von drei Asylbewerbern unter den Veranstaltungsteilnehmern.

WLAN für Alle : 36,- € Sonderabgabe für alle Bürger Bayerns

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Sonderabgabe „freies WLAN“ für Bayerns Bürger.

Frei ist nicht gleich kostenlos: Wie berichtet tritt Finanzminister Markus Söder engagiert für ein „freies WLAN in Bayern“ ein. Jetzt erfuhren wir aus internen Quellen, dass dieser Plan durch eine monatliche WiFi-Sonderabgabe aller Bürger Bayerns in Höhe von 36,- € finanziert werden soll. Unter vorgehaltener Hand vernahmen wir aus dem Ministerium: „Wir können doch nicht einerseits Leistungen für Flüchtlinge oder Hartz-4 Leistungsempfänger um 36,- € kürzen und alle anderen Bürger nicht beteiligen. Selbstverständlich müssen alle Bürger Bayerns ihren Beitrag für ein freies WLAN leisten.“

Erste Schätzungen hätten ergeben, dass hierdurch Zusatzeinnahmen in Höhe von monatlich 447 Millionen Euro zur Verfügung stehen, die zum Ausbau der Grenzsicherungsanlagen rund um Bayern und zum Aufbau und Betrieb weiterer Ausreisezentren dringend benötigt werden.

Bedenken, dass solche Regelungen gegen EU Recht verstoßen wies man als unbegründet zurück: „Aufgrund unserer Erfahrungen bei der Planung der PKW-Maut achten wir ganz genau auf die Einhaltung des europäischen Diskriminierungsverbotes.“ Beteiligt man Flüchtlinge an nicht entstehenden Kosten offener WLANs, so müsse man im Zuge der Gleichbehandlung auch andere Bürger an nicht entstehenden Kosten beteiligen.

 

Wege ins Ehrenamt (Kurzfilm u.a. mit dem Helferkreis Eibach-Maiach)

In dem 15-minütigen Film der Fachhochschule Nürnberg werden die Möglichkeiten aufgezeigt, sich in Nürnberg für Flüchtlinge oder allgemein ehrenamtlich zu engagieren.

Der Helferkreis Eibach-Maiach erzählt im Café International über seine Aktivitäten und macht Lust dazu, Fähigkeiten, über die zweifelsohne jede/r von uns verfügt, für die Gemeinschaft einzusetzen.

 

Für ein besseres Verständnis

Verständnis setzt Verständigung voraus. Deshalb ist eine der wichtigsten Aufgaben, an denen wir Helfer mitwirken können Sprachbarrieren zu überwinden und eine Basis zur Verständigung zu schaffen. Natürlich interessieren sich die meisten Hilfesuchenden die in Deutschland angekommen sind dafür die deutsche Sprache zu lernen – aber auch hierfür braucht es eine gemeinsame Basis. Gerade bei Menschen die kein Englisch sprechen ist dies oft sehr schwierig.

Doch es gibt einige recht nützliche Hilfen, die wir hier vorstellen möchten:

ICOON- kommunizieren mithilfe von Piktogrammen

Eine bewährte Möglichkeit zur Kommunikation sind Piktogramme. Die kostenlose App „ICOON for refugees„ (verfügbar für Android, iOS und Blackberry) unterstützt die persönliche Kommunikation durch eine umfangreiche Sammlung an Piktogrammen, die in Kategorien wie Kleidung, Hygiene, Gesundheit, Geld, Freizeit, Unterkunft, Behörden usw. gegliedert ist. Wer nicht über ein Smartphone oder Tablet verfügt, der kann auch eine gedruckte Ausgabe für 20,- bestellen.

Weitere Infos zu Icoon: ICOON for refugees

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Die Deutsche Sprache – Erste Schritte

Die Vorsitzende des Flüchtlingshilfe München e.V (http://fluechtlingshilfe-muenchen.de/) Ursula Baer hat zusammen mit der Graphikerin Ursula Harper ein Lehr- & Lernheft für den Einstieg ins Deutsche mit Alltagsbezug entwickelt. Es gibt acht Versionen zum Herunterladen auf der Webseite : Es stehen Versionen für Englisch, Arabisch, Farsi, Dari, Tigrinisch, Französisch und Somali.

Als hilfreich erweist sich auch die Vokabelliste mit Übersetzungen von Deutsch in Englisch, Arabisch, Urdu, Farsi, Französisch, Pashto, Tigrinya und Kurdisch, die als PDF heruntergeladen werden kann.

Kennen Sie weitere nützliche Sprachhelfer? Wir freuen uns auf Ihren Kommentar

Spendenannahme für die Kleiderkammer am 4.3.2016 14-17 Uhr

Nach mehreren Ausgabeterminen für alle Flüchtings-Einrichtungen in Eibach und Maiach in den letzten Wochen, ist unsere Kleiderkammer nun ziemlich geleert.

Wir brauchen Ihre Hilfe und würden uns freuen, wenn Sie uns mit Ihren Spenden wieder so toll unterstützen könnten.

Folgende Artikel werden benötigt:

– Übergangs- und Sommerbekleidung für Damen, Herren, Kinder und Jugendliche
– Sportkleidung
– Babybekleidung
– Schuhe
– Socken
– Unterwäsche
– Gürtel
– Nachtwäsche
– Hand- und Duschtücher
– Bettwäsche
– Wolldecken
– Hand- und Sporttaschen sowie kleine Reisetaschen

Darüber hinaus würden sich viele Flüchtlingskinder über Malsachen (Stifte, Blöcke, Malbücher, Farbkästen, etc.) freuen.

Größen bitte nur bis XL ! Übergrößen fanden bisher keine Abnehmer und sind noch in ausreichender Menge vorhanden. Bitte KEINE Winterware mehr, der Bedarf dafür ist gedeckt. Da die Flüchtlinge zum allergrößten Teil unter 50 Jahre alt sind, ist es schwierig Abnehmer für ausgesprochene „Seniorenkleidung„ zu finden. Auch Lodenmäntel, Trachten oder Kleidungsstücke die deutlich erkennbar aus den 80ern oder früher stammen, sind nicht vermittelbar.

Auf Grund der sehr begrenzten räumlichen Kapazitäten können wir Spielwaren, Kuscheltiere, Fahrräder, Roller, Schlafsäcke, Federbetten, Kopfkissen, Isomatten oder Koffer NICHT in unser Sortiment aufnehmen. Haushaltsartikel, Dusch- und Badezubehör, Hygieneartikel, Elektrokleingeräte, Dekoartikel, Gardinen oder Küchenausstattung können ebenfalls nicht angenommen werden. Auch Anzüge, Abendgarderobe, o.Ä. sind für Flüchtlinge wenig praktikabel.

Die Kleidungsstücke sollten gut erhalten, sauber und ohne Defekte sein. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir bei verschmutzter oder beschädigter Ware (z.B. Schuhe mit gebrochenen Sohlen), stark riechender Kleidung oder Gebinden mit unbekanntem Inhalt (z.B. Fundkoffer aus Haushaltsauflösungen) die Annahme verweigern.

Termin zu Spendenannahme: 

am Freitag, 04.03.2016
von 14.00 bis 17.00 Uhr

in der Pommernstraße 3
90451 Nürnberg

im Keller (Eingang auf der rechten Seite des Gebäudes, die Kleiderkammer ist ausgeschildert).

Die Annahme findet ausschließlich im genannten Zeitraum statt! Bitte stellen Sie KEINE Waren einfach vor dem Gebäude ab und bringen Sie keine Spenden in das Büro der Regens-Wagner-Stiftung, die das Gebäude betreibt.

Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung und viele Spenden!

So geht das: Um Hilfe gebeten – Hilfe bekommen

Wie schnell geholfen werden kann, wenn die Betreiber der Einrichtungen sich um Hilfe von Ehrenamtlichen bemühen zeigt das Beispiel der Einrichtung eines WLAN durch Freifunk Franken. In unserer Nachbarstadt Fürth erfolgte eine Anfrage von der Caritas-Mitarbeiterin an Freifunk-Franken wenige Tage vor Weihnachten. Im Januar besichtigten ehrenamtliche Helfer von Freifunk Franken den Standort und Ende Februar steht das Freifunk-Netz über das die Bewohner der Einrichtung mit Ihren Smartphones ins Internet können, ohne hierfür teuere Praipaid-Karten kaufen zu müssen.

Ich meine: Eine tolle Aktion von den Freifunkern, dem Sponsor der Technik, der Firma e:c:logic, aber besonders auch von der CARITAS-Mitarbeiterin, die sich engagiert für die Bewohner ihrer Einrichtungen einsetzte, anstatt Gründe zu finden, warum das alles nicht geht.

Weitere Infos: https://wiki.freifunk-franken.de/w/Standorte/Fuerth/Europaallee

Gelungener Start ins Neue Jahr – Internationales Neujahrsbuffet des Helferkreises

Ca. 70 Personen (Flüchtlinge, interessierte Einheimische und Helfer) hatten Lust, den Nachmittag des 1. Tages im Neuen Jahr miteinander zu verbringen.

Ein reiches Buffet, zu dem jede/r etwas beigesteuert hat, Musik, nette Gespräche und Spiele ließen das Jahr gut beginnen.

Möge es für alle ein friedliches und gutes Jahr werden.

Danke dem engagierten Team vom Café International für die tolle Organisation.

Bild: Hasan Bryiez

Freifunk Darmstadt berichtet über Erfahrungen mit WiFi für Flüchtlinge

Peter Löwenstein von der Freifunk-Initiative Darmstadt berichtet auf dem CCC über die Erfahrungen und Erfolge bei der Vernetzung von Flüchtlingsunterkünften per WLAN/WiFi. Interessant, dass auch dort die Erfahrung gemacht wurde, dass man, um helfen zu dürfen erst mal ein Netzwerk an Politikern und anderen Bündnispartnern aufbauen muss. Ein toller Erfolg ist es dann, wenn es den ehrenamtlichen Helfern erlaubt wird ohne Bezahlung zu arbeiten und auch noch Sponsoren für die nötige Hardware die natürlich auch nichts kosten darf – zu gewinnen. Auch in Nürnberg gibt es zahlreiche Helfer, die bereit sind bei der Vernetzung der Unterkünfte ehrenamtlich mitzuhelfen. Liegt es an der Verwaltung oder an den Einrichtungen – oder an beiden – dass Nürnberg bisher nicht schafft, was die Hessen schaffen?

Wer die Arbeit der Freifunker in der Region unterstützen oder deren Unterstützung in Anspruch nehmen möchte, findet weitere Informationen hier:

 

Frohes Fest und ein großes Dankeschön !

Liebe Helferinnen und Helfer,

ein zeitweise recht turbulentes Jahr neigt sich dem Ende zu. Wir wollen die Vorweihnachtszeit nutzen, ihnen Danke zu sagen für ihre tolle Unterstützung.

Sie alle haben im Großen wie im Kleinen geholfen – mit ihren Sach- und Kleiderspenden, ihrem Engagement und ihrem ganz persönlichen Einsatz. Ob im Deutschkurs, im Café, bei der Nachhilfe, bei der Essensausgabe, bei der Kinderbetreuung, den Sportangeboten oder einer der vielen, vielen anderen Aktivitäten, die sie im ablaufenden Jahr auf die Beine gestellt haben.

Ohne die ehrenamtliche Unterstützung von so vielen Menschen und die tatkräftige Umsetzung der Ideen aus ihrem Kreis wäre viel Gutes – viel Hilfe – nicht zustande gekommen. Nicht immer lief alles reibungslos und nicht alles, was auf dem Papier gut aussah, konnte so auch umgesetzt werden. Aber das gehört zum „Geschäft„ dazu – wir und sie alle probieren Neues aus, versuchen etwas voranzubringen. Und das ist ihnen wirklich gut gelungen – herzlichen Dank dafür und für den Mut und die Freude dabei!

Wir wünschen allen Helferinnen und Helfern erholsame, besinnliche und frohe Weihnachtstage sowie einen guten Start in ein glückliches, gesundes und friedliches neues Jahr 2016.

 

2. Winterfest im Hotel am Hafen

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Etwa die Hälfte der Bewohner des ehemaligen Hotels am Hafen durfte bereits das 2. Winterfest in der Maiacher Unterkunft erleben. Gemeinsam mit ihnen und Flüchtlingen, die erst kürzlich von der Turnhalle des Schulzentrums Südwest dazu gekommen waren organisierte das Team der Arbeiterwohlfahrt ein abwechslungsreiches Buffet für alle (Bewohner, Nachbarn und Helfer). Spezialitäten aus der Ukraine, Armenien, Syrien, Irak und nicht zuletzt leckeres Essen aus Äthiopien zusammen mit von Helfern mitgebrachtem Essen/Gebäck trugen schnell dazu bei, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Maria Plutz und Anja Slavik aus St.Walburga ließen mit Flöte und Gitarre besinnliche Lieder erklingen; Brigitta Freckmann vom Helferkreis überraschte die Kinder und Jugendlichen (bis 18 Jahre) mit kleinen Tüten gefüllt mit Leckereien.

Unsere Helferin Karin Rabhansl brachte in der 2. Hälfte des Festes mit Rockgitarre und unnachahmlicher Stimme alle Gäste schnell in Schwung. Vor allem die jungen Männer waren begeistert und dankten allen mit minutenlangem Tanzen im Kreis und gegenüber (war ein bißchen wie Squaredance auf irakisch/syrisch). Alle hatten richtig Spaß. Das konnte man ihnen ansehen.

Ein schöner Abend, bei dem wir alle uns noch ein Stück näher gekommen sind.

Kleiderkammer überfüllt – Spendenannahme musste gestoppt werden

Liebe Helferinnen und Helfer, liebe Spender,

herzlichen Dank für die vielen, vielen Spenden, die Sie zum Annahmetermin am 30.11. in unserer Kleiderkammer gebracht haben. Unsere Räumlichkeiten waren leider bei weitem nicht in der Lage, alles aufzunehmen und so mussten wir die Annahme bereits nach einer Stunde beenden.

Leider wurden auch viele Sachen eingepackt, die stark verschmutzt oder beschädigt sind oder die ausdrücklich als „nicht benötigt„ in unserem Spendenaufruf vermerkt waren – von Spielwaren über Babyzubehör bis zu Federbetten. Dadurch geht viel Platz verloren, der für wirklich benötigte Spenden – Winterjacken, Schuhe, etc. gebraucht wird.

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir die Annahme beenden mussten.
Unsere Kleiderkammer ist hoffnungslos überfüllt und der Flur davor wurde ebenfalls schon benutzt. Wir sind nur zu Gast im Haus der Regens-Wagner-Stiftung und können die Kellergänge oder -räume der Bewohner nicht verstellen. Leider wurden trotzdem –  selbst nach Annahemschluss – noch Kisten, Koffer und Tüten einfach vor dem Gebäude abgestellt.

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Unsere Lager- und Sortiermöglichkeiten sind erschöpft, weitere Spenden können nicht angenommen werden. Der Bedarf für die Gemeinschaftsunterkünfte in Eibach und Maiach ist mit den Beständen gedeckt.

Alternativ spenden Sie bitte an:

  • Cariboutique die Kleiderkammer des Caritasverbandes in der Tucherstraße (Tel. 0911 / 23 54 0)
  • Kleiderkammer in der ZAE Zirndorf (Tel. 0911 / 69 55 71)
  • Caritas-Straßenambulanz Franz von Assisi (Tel. 0911 / 47 49 48 60)
  • Domus Misericordiae (Tel. 0911 / 35 16 43)
  • Kleiderkammer der Caritas-Kreisstelle Nürnberg Giesbertsstraße 67 c (Tel.: 0911 / 8001107)

Diese Organisationen betreiben Kleiderspenden stadtweit und einrichtungsübergreifend und sind „professionell„ aufgestellt. Unsere bescheidenen ehrenamtlichen Möglichkeiten sind dagegen sehr begrenzt.