Spendenbedarf Frühjahr/Sommer

Kinderkleidung (gut erhalten und sauber)

  • Jungen-Kleidung aller Art in den Größen 116 bis 128, besonders dringend gebraucht werden Hosen und Jogginghosen
  • Mädchen- und Jungen-Jacken für Frühling und Sommer (keine Winterjacken!) in allen Größen bis 164
  • Pyjamas für Kinder in allen Größen
  • Mädchen- und Jungen-Schuhe in den Größen 23 bis 36

Erwachsenenkleidung (gut erhalten und sauber)

  • Damen-Jacken für Übergang und Sommer in den Größen 36 bis 42
  • Damen-Jeans (für junge Frauen chic und modern) Größen 36 bis 42
  • Damen-Schuhe alle Größen (modern)
  • Damen-Socken (sehr gut erhalten)
  • Herren-Jacken (Übergang und Sommer) und sportliche Anoraks, Größen S, M
  • Herren-Jeans Größen S und M
  • Herren-Unterwäsche (sehr gut erhalten – manchmal liegen sie in der falschen Größe ja noch originalverpackt im Schrank 😉)
  • Herren-Socken (sehr gut erhalten)

Sonstiger Bedarf

  • Kinderwägen und Buggys, wenn möglich mit Schlafsack
  • Rucksäcke
  • Malbücher
  • Schulhefte und Schulblöcke
  • Spitzer
  • Kugelschreiber
  • Outdoor-Spielsachen wie Frisbee-Scheiben, alle Arten von Bällen (auch Softbälle), Federball-Spiele, Kegelspiel, Dosenwerfen, Ringewerfen, bunte Straßenmalkreiden, Seifenblasen  uvm. –  eben einfach alles, was man auf einer gepflasterten Fläche draußen spielen kann.

Wegen der derzeitigen Corona-Einschränkungen kann die Annahme bis auf Weiteres nur nach vorheriger Vereinbarung stattfinden:

kontakt@helferkreis-eibach-maiach.de

Vielen Dank!

Spendenbedarf für Oster-Aktion

Der Osterhase kommt! Damit er den Kindern in den Eibacher Unterkünften eine kleine Freude bereiten kann, sammeln wir:

Malbücher oder Blöcke

Schlampermäppchen

Radiergummis und Spitzer

Farbmalkasten /  Pinsel / evtl. Malen nach Zahlen
Schminktaschen für Größere
Päckchen zum Basteln von Freundschaftsbändern, Ketten

Puppen und Puppen-Kleider

Spiele für draußen: Fußbälle, Federball, Indiaka, Softbälle (groß und klein) etc.

Wegen der derzeitigen Corona-Einschränkungen kann die Annahme bis auf Weiteres nur nach vorheriger Vereinbarung stattfinden.

kontakt@helferkreis-eibach-maiach.de

Vielen Dank!

Der Nikolaus war da!

Alle Kinder bis zu einem Alter von 15 Jahren durften sich am Nikolaus-Tag über eine kleine Geschenk-Tüte freuen. Schoko-Nikolaus + ein paar weitere Süßigkeiten + kleine Überraschungen + für jede/n eine Alltagsmaske haben wir für die Flüchtlingskinder in den Eibacher/Maiacher Unterkünften ANKER-Dependance Wertachstraße und städtische Gemeinschaftsunterkunft Isarstraße vorbereitet. Ein kleines mehrsprachiges Briefchen hat verbunden mit den besten Wünschen noch die Nikolaus-Tradition erklärt.

Aufgrund der aktuell angespannten Corona-Situation konnten wir die Geschenktüten nicht jedem Kind persönlich übergeben. Hier hatten wir dankenswerter Weise Unterstützung der Security Wertachstraße und einer netten Bewohnerin der Isarstraße, denen wir die Tüten mit gebührendem Abstand übergeben durften. Für die Kinder ein kleiner Sonnenstrahl in dunkler Zeit.

SONDER-AKTION DER KLEIDERKAMMER IN DER ANKER-DEPENDANCE

Corona-bedingt kann unsere Kleiderkammer für eine regelmäßige Annahme und Ausgabe bis auf weiteres nicht geöffnet werden. Wir Helferinnen gehören alle der Risiko-Gruppe an und die räumlichen Voraussetzungen der Kleiderkammer sind sehr ungünstig (schmaler Schlauch, schlecht belüftbar).

Die Schulaktion Ende August (Versorgung aller Schülerinnen und Schüler mit Büchertasche/Rucksack und Material) ) hat uns aber gezeigt, dass mit Unterstützung des Security-Personals eine Übergabe von personalisiert zusammengestellten Spenden gefahrlos möglich ist. Abstand kann eingehalten, Masken können getragen und Desinfektion kann vorgenommen werden. Eine geordnete Aushändigung an Geflüchtete wird von der Security gewährleistet.

Dadurch wurden wir Helfer ermutigt, Spendenbedarfe in weiteren Aktionen für bestimmte Zielgruppen zu bedienen. Nach Überprüfung unserer gut gefüllten Kleiderkammer wissen wir nun,  welche HERBST/WINTER-Kleidung für KINDER für die nächste Ausgabenaktion in der ANKER-Dependance fehlt:

Für Mädchen:

Jegliche Mädchen-Kleidungsstücke in den Größen 98 – 158

Für Jungen:

Lange Hosen Größen 98 – 110

Warme Kinderjacken (Mädchen/Jungen) bis Größe 164

Kinderschuhe Herbst/Winter

Rucksäcke

Bitte geben Sie Ihre Spenden am

Dienstag, 22.9.2020  von 17.00 bis 18.30 Uhr

in unserer Kleiderkammer Pommernstraße 3

ab (Rückgebäude RegensWagner, Plan siehe ganz unten). Hinweisschild vorhanden. Kommen Sie bitte mit Maske und halten Abstands- und Hygieneregeln ein (Desinfektionsmittel vorhanden).

Die Regale und Kleiderständer in der Kleiderkammer sind aktuell gefüllt. Bitte haben Sie also  Verständnis, dass wir andere Spenden als die erbetenen bei diesem Abgabetermin nicht entgegen nehmen können. Wir haben einfach ein Kapazitäts- und Lagerproblem. Ihre abgegebenen Sachen werden von uns schnell sortiert und für die nächste Ausgabe in der ANKER-Dependance vorbereitet, sodass die Dinge nur ganz kurz in der Pommernstraße verweilen.  

Wir kommen für weitere Spendenausgaben an andere Zielgruppen gerne wieder auf Sie zu.

Büchertasche oder Rucksack für Schülerinnen und Schüler

Mehr als 30 Büchertaschen und Rucksäcke – viele davon auch noch mit Schulmaterial bestückt – waren das phantastische Ergebnis unserer Spendenbitte an alle Eibacher Schulen zum Schuljahresende im August. Ergänzt durch Taschen und Material der Zirndorfer Flüchtlingshilfe gelang es uns, in der ANKER-Dependance Wertachstraße wirklich jeder Schülerin, jedem Schüler von Grundschule bis Berufsschule eine gute Basis für den Schulstart am 8. September zur Verfügung zu stellen (53 gepackt).

Alle Büchertaschen/Rucksäcke waren mit Grundausstattung Federmäppchen, Buntstifte, Spitzer, Radierer, Hefte ausgestattet – die Rucksäcke für die älteren SchülerInnen enthielten zusätzlich – soweit vorhanden – altersentsprechende Dinge wie z.B. Zirkel und jeweils einen DIN A4 Ordner.  Aus der Kleiderkammer wurde in jede Tasche noch Sportkleidung gepackt.

Ein herzlicher Dank vor allem im Namen aller beschenkten Kinder und Jugendlichen an alle Eibacher Schulen und deren Spender für die tolle Unterstützung.

Allen einen guten Start ins neue Schuljahr, ob in den regulären oder den Übergangsklassen in Röthenbach oder in den Berufsschulen!

Viel Erfolg beim Lernen !!

Renate Hacker

Erste Annäherung nach Corona-Pause

Mitte Februar zogen die ersten Bewohner in die ANKER-Dependance Wertachstraße ein. Noch vor unserem ersten Begegnungstreff Mitte März hat Corona alle geplanten Helferkreis-Aktivitäten gestoppt. Wir hatten also wegen des Zutrittsverbotes durch die Regierung keine Möglichkeit der Kontaktaufnahme mit den Geflüchteten, die in der Wertachstraße wohnen, ja, wir wussten nicht mal wer da alles lebt.

Ein zweiter ganz wichtiger Grund, der uns Helfer zusätzlich ausgebremst hat, ist die Tatsache, dass wir nahezu alle zur Risiko-Gruppe Corona gehören (über 60 Jahre alt oder entspr. Vorerkrankungen). Wie bereits berichtet, konnten wir trotzdem Ostern eine altersgerechte Spendenaktion mit Spielen und Beschäftigungsmaterial für die Kinder durchführen (siehe früherer Bericht).

Anfang der 2. Sommerferienwoche war dann die ANKER-Dependance für uns bereit, d.h. Zutrittserlaubnis Regierung und umgesetztes Hygiene-Konzept vorhanden.

Vier unserer Helferinnen beschlossen, ohne Ankündigung bei den Geflüchteten einfach mal am 21.8.2020 nachmittags in die Wertachstraße zu gehen und zu schauen, ob wir Kontakt kriegen.

Nicht einfach !!  Noch dazu an einem der heißesten Tage des Jahres!

Tisch und Stühle vorhanden, Sonnenschirme und Outdoor-Spielsachen für die Kinder dabei  –  also gut ausgerüstet. Es dauerte trotzdem eine halbe Stunde bis die ersten Bewohnerinnen neugierig wurden und bis die ersten Kinder neugierig wurden. Erstaunlicherweise sprachen die Kinder sogar ein wenig Deutsch, so dass die Verständigung mit ihnen unproblematisch war. Kegeln, Luftballons, Seifenblasen, Springseil, Wurfspiele mit Ringen bzw. auf Dosen  –  dazu kamen immer mehr Kinder (irgendwann waren es 15).

Der Hit war aber, dass sie durchs Wasser springen konnten. Unsere Helferin Gerti bediente einen Wasserschlauch  –  einfach erfrischend und riesiger Spaß bei der Hitze!

Einige Frauen setzten sich zu uns und wir versuchten, uns ein wenig näher zu kommen. Wer sind wir, was tun wir? Natürlich waren wir auch daran interessiert, was die Frauen uns zu erzählen hatten.

Wegen der sprachlichen Schwierigkeiten war das sehr schwer und die eine oder andere Bewohnerin gab bald auf. Nicht so wir. Immer wieder ergab sich ein Gesprächsversuch, wenig Deutsch, manchmal englisch oder mit Händen und Füßen. Sehr gefreut haben wir uns, dass uns eine junge türkische Mutter sogar zum Kaffee einlud und es sich dabei ein sehr nettes Gespräch ergab. Leider kam nur ein ganz kurzer Kontakt zu einem männlichen Bewohner zustande, die anderen Männer saßen abseits.

Ein Start, wie er zu erwarten war, der aber auch Hoffnung macht. Die aktuelle Corona-Situation ist der Taktgeber. Solange man sich im Freien aufhalten kann, ist ein zwangloses Treffen eher möglich. Bei kühlem Wetter In den Räumen geht es für die Risikogruppe nicht ohne Abstands-/Masken- und Lüftungsregeln  –  mit Kindern nicht realisierbar.

Corona hat vieles verändert  –  auch die Art und Häufigkeit unserer Unterstützung hat sich gewandelt. Projektmäßig bestimmten Zielgruppen unter den Geflüchteten helfen  –  das wird in der Zukunft wohl ein Schwerpunkt der Hilfe sein  (siehe Oster-Aktion für Kinder, Schulaktion für SchülerInnen jeden Alters). Hier wird sich das Sortiment unserer Kleiderkammer ebenfalls anpassen müssen.

Mehr dazu finden Sie in nächster Zeit hier auf unserer Website und in den kirchlichen Gemeindeboten und Pfarrbriefen.

Renate Hacker

„Zwei für jeden ist ja wohl selbstverständlich!“

….. sagt sich so leicht!  Aber 500 Masken nähen, damit jede/r Geflüchtete in Eibach und Maiach auch eine Maske zum Wechseln hat, ist eine Wahnsinnsleistung!  Innerhalb weniger Wochen konnten die ca. 200 Geflüchteten in der Anker-Dependance Wertachstraße und die ca. 40 Bewohner der städtischen Unterkunft in der Isarstraße mit selbst genähtem Mund-/Nasenschutz, sog. Community-Masken, versorgt werden.  Dafür ein ganz großes DANKESCHÖN an alle fleißigen und begabten Näherinnen/Spenderinnen.

„Zutaten“ wie Stoff und Gummi gepaart mit Zeit, Lust und Geschick  –  und wenn Nachschub gebraucht wurde, hat mal eben jemand 200 m Gummi im Rekordtempo beschafft. Ein wahnsinnig beeindruckendes Potential der Unterstützung in unserem Stadtteil und im Helferkreis! Wir legen in diesen Tagen noch eine kleine Masken-Reserve für Bewohnerwechsel oder Zugänge an, können aber die Aktion „Masken für Geflüchtete“ damit vorerst abschließen. Sollte hier wieder Bedarf entstehen, melden wir uns.

Liebe Helferinnen und Helfer,  Ihr wart und seid einfach 

g r o ß a r t i g  !!!

Wenn die Corona-Situation sich auch bezüglich Zugang zu Geflüchteten-Unterkünften oder Helfertreffen entspannt, freuen wir uns schon heute auf gute Begegnungen.

Bis dahin seid herzlich gegrüßt und bleibt gesund!

Renate Hacker

für das Orga-Team des Helferkreises

Aufkleber auf Masken Isarstraße, da wir die Masken über die Briefkästen verteilen mussten.

Wenn alle Masken tragen, schützen wir uns gegenseitig !

Und selbstverständlich sind die Geflüchteten Teil unserer Gesellschaft.

Wer allerdings in einer ANKER-Dependance lebt, dem fehlen einfach die finanziellen Mittel, sich ausreichend mit Masken zum Wechseln und Waschen zu versorgen. Nachdem Bewohner von ANKER-Dependancen Essen und Körperpflegemittel erhalten, bleibt ihnen nur ein kleines Taschengeld für ihre ganz persönlichen Bedürfnisse.

Der Helferkreis hat deshalb vor 2 Wochen dazu aufgerufen, Community-Masken für Flüchtlinge zu nähen. Wir sind überwältigt, wie viele Helferinnen und Helfer dem Aufruf gefolgt sind und   – zum Teil nach langer Zeit –  das Nähen wieder entdeckt haben. Anleitungen aus dem Internet gab es ja zuhauf. „Nach ein paar Versuchen macht es mir jetzt richtig Spaß!“ – so eine Helferin. Unsere Helferin Hanne (siehe Bild) meinte „Ich hab jetzt grad Zeit und auch das Material“ und nähte doch sage und schreibe 116 Masken. Das Team der Malteser um Integrationslotse Pascal Fellinger mobilisierte aus dem engeren Umfeld tüchtige Näherinnen und trug mit einem ordentlichen Packen Masken dazu bei, dass der Helferkreis bereits wenige Tage nach Eintritt der Maskenpflicht für jede/n der ca. 200 Bewohner/innen der ANKER-Dependance Wertachstraße eine selbst genähte Maske zur Verfügung stellen konnte.

Ein besonderer Dank gilt auch zwei Helferinnen, die uns zum einen Einmal-OP-Masken und zum anderen Einmal-Masken für Kinder in ausreichender Menge gespendet haben. Hilflos fühle ich mich, wenn ich an die Flüchtlingslager auf den griechischen Inseln denke. Umso froher bin ich, dass wir es hier vor Ort wieder einmal geschafft haben, Geflüchtete zu unterstützen. Wir haben damit ein sichtbares Zeichen von Respekt gesetzt und sie dadurch auch wissen lassen, dass wir uns um sie sorgen  –  ganz wichtig gerade in Corona-Zeiten, in denen Helfer nicht in Flüchtlingsunterkünfte rein dürfen.

Worüber ich besonders glücklich bin, ist, dass unsere Helferinnen nicht nachlassen zu nähen. Wie ist es bei Ihnen zuhause?  Natürlich habe ich, haben vermutlich auch Sie,  eine Maske zum Wechseln. Macht ja auch Sinn, wenn eine in der Wäsche ist oder auf der Leine zum Trocknen hängt, darf ich trotzdem nicht „ohne“ mit dem Bus fahren oder Einkaufen gehen. Ich freue mich auf viele weitere Masken, die wir (aus Gerechtigkeitsgründen) übergeben, wenn wir wieder genug für ALLE haben.

Auf dem Bild sieht man die Übergabe der 1. Masken-Charge an den Leiter der ANKER-Dependance Wertachstraße. Er hat sich sehr über unser Engagement gefreut und auch den Dank des Bezirks Mittelfranken an uns übermittelt.

Dieser Dank und die Anerkennung gelten euch, liebe Helferinnen und Helfer, für diese großartige  – aber noch nicht abgeschlossene –  Leistung.

Passt auf euch und eure Lieben auf und bleibt gesund!

Renate Hacker

für das Orga-Team des Helferkreises

Osterüberraschungen für die Kinder

Corona  –  Kontaktsperre  –  Langeweile  –  Trübsal blasen !!

Für die Kinder in der ANKER-Dependance Wertachstraße, die keine Spielsachen haben, ist das viel schlimmer als für unsere meist gut ausgestatteten Sprösslinge.

Dagegen haben wir mit Unterstützung vieler Spenderinnen und Spender vor Ostern noch etwas unternehmen können. Für jedes Kind bis 15 Jahre gelang es uns, eine altersgerechte Überraschungstüte zu packen. Buntstifte, Malbücher, Puzzles, Memories, einfache Familienspiele, Straßenmalkreiden, Seifenblasen, Bälle  usw. sollen den Kindern und ihren Familien in den nächsten Wochen und Monaten, in denen Flüchtlingshelfer nicht in Einrichtungen hinein dürfen, helfen, die Zeit durchzustehen.

Ein herzliches Dankeschön allen Spenderinnen und Spendern, der Zirndorfer Flüchtlingshilfe und besonders den Mitarbeitern der Security in der Wertachstraße, die sich bereit erklärt hatten, die namentlich gekennzeichneten Taschen (in denen übrigens auch noch ein paar Schoko-Ostereier zu finden waren)  zu verteilen.

Renate Hacker