Für ein besseres Verständnis

Verständnis setzt Verständigung voraus. Deshalb ist eine der wichtigsten Aufgaben, an denen wir Helfer mitwirken können Sprachbarrieren zu überwinden und eine Basis zur Verständigung zu schaffen. Natürlich interessieren sich die meisten Hilfesuchenden die in Deutschland angekommen sind dafür die deutsche Sprache zu lernen – aber auch hierfür braucht es eine gemeinsame Basis. Gerade bei Menschen die kein Englisch sprechen ist dies oft sehr schwierig.

Doch es gibt einige recht nützliche Hilfen, die wir hier vorstellen möchten:

ICOON- kommunizieren mithilfe von Piktogrammen

Eine bewährte Möglichkeit zur Kommunikation sind Piktogramme. Die kostenlose App „ICOON for refugees„ (verfügbar für Android, iOS und Blackberry) unterstützt die persönliche Kommunikation durch eine umfangreiche Sammlung an Piktogrammen, die in Kategorien wie Kleidung, Hygiene, Gesundheit, Geld, Freizeit, Unterkunft, Behörden usw. gegliedert ist. Wer nicht über ein Smartphone oder Tablet verfügt, der kann auch eine gedruckte Ausgabe für 20,- bestellen.

Weitere Infos zu Icoon: ICOON for refugees

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Die Deutsche Sprache – Erste Schritte

Die Vorsitzende des Flüchtlingshilfe München e.V (http://fluechtlingshilfe-muenchen.de/) Ursula Baer hat zusammen mit der Graphikerin Ursula Harper ein Lehr- & Lernheft für den Einstieg ins Deutsche mit Alltagsbezug entwickelt. Es gibt acht Versionen zum Herunterladen auf der Webseite : Es stehen Versionen für Englisch, Arabisch, Farsi, Dari, Tigrinisch, Französisch und Somali.

Als hilfreich erweist sich auch die Vokabelliste mit Übersetzungen von Deutsch in Englisch, Arabisch, Urdu, Farsi, Französisch, Pashto, Tigrinya und Kurdisch, die als PDF heruntergeladen werden kann.

Kennen Sie weitere nützliche Sprachhelfer? Wir freuen uns auf Ihren Kommentar

So geht das: Um Hilfe gebeten – Hilfe bekommen

Wie schnell geholfen werden kann, wenn die Betreiber der Einrichtungen sich um Hilfe von Ehrenamtlichen bemühen zeigt das Beispiel der Einrichtung eines WLAN durch Freifunk Franken. In unserer Nachbarstadt Fürth erfolgte eine Anfrage von der Caritas-Mitarbeiterin an Freifunk-Franken wenige Tage vor Weihnachten. Im Januar besichtigten ehrenamtliche Helfer von Freifunk Franken den Standort und Ende Februar steht das Freifunk-Netz über das die Bewohner der Einrichtung mit Ihren Smartphones ins Internet können, ohne hierfür teuere Praipaid-Karten kaufen zu müssen.

Ich meine: Eine tolle Aktion von den Freifunkern, dem Sponsor der Technik, der Firma e:c:logic, aber besonders auch von der CARITAS-Mitarbeiterin, die sich engagiert für die Bewohner ihrer Einrichtungen einsetzte, anstatt Gründe zu finden, warum das alles nicht geht.

Weitere Infos: https://wiki.freifunk-franken.de/w/Standorte/Fuerth/Europaallee

Gelungener Start ins Neue Jahr – Internationales Neujahrsbuffet des Helferkreises

Ca. 70 Personen (Flüchtlinge, interessierte Einheimische und Helfer) hatten Lust, den Nachmittag des 1. Tages im Neuen Jahr miteinander zu verbringen.

Ein reiches Buffet, zu dem jede/r etwas beigesteuert hat, Musik, nette Gespräche und Spiele ließen das Jahr gut beginnen.

Möge es für alle ein friedliches und gutes Jahr werden.

Danke dem engagierten Team vom Café International für die tolle Organisation.

Bild: Hasan Bryiez

Freifunk Darmstadt berichtet über Erfahrungen mit WiFi für Flüchtlinge

Peter Löwenstein von der Freifunk-Initiative Darmstadt berichtet auf dem CCC über die Erfahrungen und Erfolge bei der Vernetzung von Flüchtlingsunterkünften per WLAN/WiFi. Interessant, dass auch dort die Erfahrung gemacht wurde, dass man, um helfen zu dürfen erst mal ein Netzwerk an Politikern und anderen Bündnispartnern aufbauen muss. Ein toller Erfolg ist es dann, wenn es den ehrenamtlichen Helfern erlaubt wird ohne Bezahlung zu arbeiten und auch noch Sponsoren für die nötige Hardware die natürlich auch nichts kosten darf – zu gewinnen. Auch in Nürnberg gibt es zahlreiche Helfer, die bereit sind bei der Vernetzung der Unterkünfte ehrenamtlich mitzuhelfen. Liegt es an der Verwaltung oder an den Einrichtungen – oder an beiden – dass Nürnberg bisher nicht schafft, was die Hessen schaffen?

Wer die Arbeit der Freifunker in der Region unterstützen oder deren Unterstützung in Anspruch nehmen möchte, findet weitere Informationen hier:

Frohes Fest und ein großes Dankeschön !

Liebe Helferinnen und Helfer,

ein zeitweise recht turbulentes Jahr neigt sich dem Ende zu. Wir wollen die Vorweihnachtszeit nutzen, ihnen Danke zu sagen für ihre tolle Unterstützung.

Sie alle haben im Großen wie im Kleinen geholfen – mit ihren Sach- und Kleiderspenden, ihrem Engagement und ihrem ganz persönlichen Einsatz. Ob im Deutschkurs, im Café, bei der Nachhilfe, bei der Essensausgabe, bei der Kinderbetreuung, den Sportangeboten oder einer der vielen, vielen anderen Aktivitäten, die sie im ablaufenden Jahr auf die Beine gestellt haben.

Ohne die ehrenamtliche Unterstützung von so vielen Menschen und die tatkräftige Umsetzung der Ideen aus ihrem Kreis wäre viel Gutes – viel Hilfe – nicht zustande gekommen. Nicht immer lief alles reibungslos und nicht alles, was auf dem Papier gut aussah, konnte so auch umgesetzt werden. Aber das gehört zum „Geschäft„ dazu – wir und sie alle probieren Neues aus, versuchen etwas voranzubringen. Und das ist ihnen wirklich gut gelungen – herzlichen Dank dafür und für den Mut und die Freude dabei!

Wir wünschen allen Helferinnen und Helfern erholsame, besinnliche und frohe Weihnachtstage sowie einen guten Start in ein glückliches, gesundes und friedliches neues Jahr 2016.

 

2. Winterfest im Hotel am Hafen

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Etwa die Hälfte der Bewohner des ehemaligen Hotels am Hafen durfte bereits das 2. Winterfest in der Maiacher Unterkunft erleben. Gemeinsam mit ihnen und Flüchtlingen, die erst kürzlich von der Turnhalle des Schulzentrums Südwest dazu gekommen waren organisierte das Team der Arbeiterwohlfahrt ein abwechslungsreiches Buffet für alle (Bewohner, Nachbarn und Helfer). Spezialitäten aus der Ukraine, Armenien, Syrien, Irak und nicht zuletzt leckeres Essen aus Äthiopien zusammen mit von Helfern mitgebrachtem Essen/Gebäck trugen schnell dazu bei, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Maria Plutz und Anja Slavik aus St.Walburga ließen mit Flöte und Gitarre besinnliche Lieder erklingen; Brigitta Freckmann vom Helferkreis überraschte die Kinder und Jugendlichen (bis 18 Jahre) mit kleinen Tüten gefüllt mit Leckereien.

Unsere Helferin Karin Rabhansl brachte in der 2. Hälfte des Festes mit Rockgitarre und unnachahmlicher Stimme alle Gäste schnell in Schwung. Vor allem die jungen Männer waren begeistert und dankten allen mit minutenlangem Tanzen im Kreis und gegenüber (war ein bißchen wie Squaredance auf irakisch/syrisch). Alle hatten richtig Spaß. Das konnte man ihnen ansehen.

Ein schöner Abend, bei dem wir alle uns noch ein Stück näher gekommen sind.

Kleiderkammer überfüllt – Spendenannahme musste gestoppt werden

Liebe Helferinnen und Helfer, liebe Spender,

herzlichen Dank für die vielen, vielen Spenden, die Sie zum Annahmetermin am 30.11. in unserer Kleiderkammer gebracht haben. Unsere Räumlichkeiten waren leider bei weitem nicht in der Lage, alles aufzunehmen und so mussten wir die Annahme bereits nach einer Stunde beenden.

Leider wurden auch viele Sachen eingepackt, die stark verschmutzt oder beschädigt sind oder die ausdrücklich als „nicht benötigt„ in unserem Spendenaufruf vermerkt waren – von Spielwaren über Babyzubehör bis zu Federbetten. Dadurch geht viel Platz verloren, der für wirklich benötigte Spenden – Winterjacken, Schuhe, etc. gebraucht wird.

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir die Annahme beenden mussten.
Unsere Kleiderkammer ist hoffnungslos überfüllt und der Flur davor wurde ebenfalls schon benutzt. Wir sind nur zu Gast im Haus der Regens-Wagner-Stiftung und können die Kellergänge oder -räume der Bewohner nicht verstellen. Leider wurden trotzdem –  selbst nach Annahemschluss – noch Kisten, Koffer und Tüten einfach vor dem Gebäude abgestellt.

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Unsere Lager- und Sortiermöglichkeiten sind erschöpft, weitere Spenden können nicht angenommen werden. Der Bedarf für die Gemeinschaftsunterkünfte in Eibach und Maiach ist mit den Beständen gedeckt.

Alternativ spenden Sie bitte an:

  • Cariboutique die Kleiderkammer des Caritasverbandes in der Tucherstraße (Tel. 0911 / 23 54 0)
  • Kleiderkammer in der ZAE Zirndorf (Tel. 0911 / 69 55 71)
  • Caritas-Straßenambulanz Franz von Assisi (Tel. 0911 / 47 49 48 60)
  • Domus Misericordiae (Tel. 0911 / 35 16 43)
  • Kleiderkammer der Caritas-Kreisstelle Nürnberg Giesbertsstraße 67 c (Tel.: 0911 / 8001107)

Diese Organisationen betreiben Kleiderspenden stadtweit und einrichtungsübergreifend und sind „professionell„ aufgestellt. Unsere bescheidenen ehrenamtlichen Möglichkeiten sind dagegen sehr begrenzt.

Freundschaftsspiel auf verschneitem Platz

DJK Eibach III schlägt DJK Duali* mit 3:2

Fotos: Keil

Die winterlichen Platzverhältnisse konnten die Spieler nicht abhalten: das Fußballspiel zwischen den Teams DJK Eibach III und DJK Duali* und fand wie geplant am 28.11.2015 um 13.30 h auf dem Sportgelände der DJK Eibach statt.

* „Duali„ (arab.) bedeutet „international„ – diesen Namen haben sich die Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft im Schulzentrum Südwest gegeben, die seit ca. zwei Monaten unter der Leitung von Claudia Haas trainieren. Die meisten der jungen Sportler stammen aus Syrien und dem Irak.

Beide Mannschaften legten sich heldenhaft ins Zeug („Yallayallayalla!!!„) und trennten sich nach 90 anstrengenden Minuten mit einem Spielstand von 3:2 für die Gastgeber. Respekt!

Verfasser:  Irene Keil

Refugees : DJK Eibach Spiel findet heute statt

Die winterlichen Verhältnisse können die Spieler  – und hoffentlich auch die Zuschauer –  nicht abhalten.

Das Fußballspiel zwischen einer Mannschaft aus Flüchtlingen, die in unserer Turnhalle untergebracht sind/waren und einem Team der DJK Eibach findet heute, 28.11.2015, um 13.30 h auf dem Sportgelände der DJK Eibach statt.

Anfeuern erwünscht!

Für Kaffee und Kuchen ist gesorgt (Spende zugunsten der Flüchtlingsmannschaft).