Nicht reden, handeln !!

Seit in unserer Nachbarschaft Flüchtlinge eingezogen sind, organisiert der Helferkreis Fahrräder für Erwachsene, Jugendliche und Kinder. Ihre Räder, Roller, Dreiräder oder Scooter, liebe Spender, sorgen für Mobilität unserer Schützlinge. Danke.

Von Beginn an prüft unser fleißiger Helfer Walter Krämer die Fahrzeuge auf Verkehrssicherheit bzw. auf gute Funktionalität und hat schon so manches Ersatzteil aus seinem privaten „Lager“ eingebaut. Ich finde, dieser wichtige Dienst – still und ohne großes Aufhebens erledigt – verdient es, hier einmal erwähnt zu werden.

Lieber Walter Krämer, du leistest vorbildliche Arbeit. Vielleicht lassen sich andere durch dein Beispiel zum Engagement für unsere Flüchtlinge anregen.

Tolle Überraschung aus Berlin

Nach dem Gottesdienst am Samstag Abend übergab mir Pfarrer Kubalski ein Kuvert einer Dame aus Berlin, die mit dem ausdrücklichen Verwendungszweck „für die Flüchtlinge in Maiach„ einen 50-Euro-Schein und einen Lebensmittel-Einkaufsgutschein ebenfalls über 50 Euro an die Gemeinde St.Walburga geschickt hat.

Ganz herzlichen Dank der Spenderin im Namen der Maiacher Flüchtlinge und auch der Asylsozialberaterin der AWO, Silvia.

P.S.:  In der Zwischenzeit wissen wir, dass die Spenderin die Tochter Julia D. des ehemaligen Besitzers der Anker-Apotheke ist und freuen uns, dass sie aus Berlin Kontakt zu Eibach hält.

Einfach helfen – ein Beispiel, wie es toll funktioniert

Seit unser Helfer Wolfgang vor Monaten einmal ein blindes Flüchtlingskind zur Blindenschule nach Langwasser gebracht hat ist daraus ein wunderbarer Kontakt geworden. Seine Frau und er lernen 1 x die Woche mit dem blinden Mädchen und ihren beiden Geschwistern Deutsch (z.B. in Form von gemeinsamen Spielen). Auch die Eltern der Kinder freuen sich, da auch bei Fragen Wolfgang und seine Frau weiter helfen.

Auch einige andere Helfer haben eine Art „Patenschaft„ für eine Einzelperson oder eine Familie begonnen. Das Kennen- und Verstehenlernen auf dieser persönlichen Ebene hilft und bereichert.

Versuchen Sie es doch auch einmal.  Auf unserer Website unter Gesuche  können Sie uns über ihr Interesse informieren. Wir kommen auf Sie zu und vermitteln gerne entsprechende Kontakte.

Helfer für Sandkasten-Projekt gesucht

Gerade für die Kinder in den Unterkünften ist es nicht leicht, in vier Wänden quasi eingesperrt zu sein. Die größeren können schon mal in Begleitung oder sogar alleine auf einen Spielplatz gehen. Für die Kleinen ist draußen Spielen schwer bis gar nicht möglich, da z.B. in der Unterkunft in der Eibacher Hauptstraße weder ein Spielplatz noch ein Sandkasten zur Verfügung stehen. Hier darf der Helferkreis in Abstimmung mit der Hausverwaltung nun Abhilfe schaffen. Auch in der Maiacher Unterkunft wurde uns ein Platz für einen Sandkasten zur Verfügung gestellt.

Wir dürfen ab sofort jeweils einen Sandkasten für die Kleinen dort aufstellen.

Wer hilft mit?  Untergrund herrichten, Sandkasten und Sand besorgen, die Spender nach Sandspielzeug fragen und den Kindern einfach eine Riesen-Freude machen.

…. Und evtl. gelegentlich nachgucken, ob etwas kaputt gegangen ist oder der Sand ausgetauscht werden muss. Wer hätte Lust und Zeit, für die Kinder eine kleine Oase aus Sand zu schaffen? Bitte melden Sie sich unter hilfsangebot@eibach-maiach.de, wenn Sie sich vorstellen könnten, diese Aufgabe zu übernehmen oder in so einem Team mitzuarbeiten.

Hilferuf der Clearingstelle zeigt erste Erfolge

Am 24.7. fand das 1. Treffen für die Helfer statt, die sich für die Begleitung von jugendlichen Flüchtlingen gemeldet haben.

Hier die kurze Rückmeldung von Anna Scarmoncin, der Verantwortlichen für das Konzept der ehrenamtlichen Mitarbeit bei der Clearingstelle:

„Dabei waren 11 sehr motivierte Leute, die uns hoffentlich bald unterstützen werden. 

Schwerpunkte des Treffens waren: Vorstellung und Aufgabe der Clearingstelle; Schwierigkeiten der Arbeit mit den Jugendlichen; Ehrenamtliche Arbeit: was wir brauchen. 

Die TeilnehmerInnen haben Unterlagen bekommen, die sie uns zurückschicken müssen. Sobald wir die Fragebogen bekommen, werden wir die Helfer einzeln zum Besuch einladen. Sie werden dann mit den Jungs was unternehmen können und die Atmosphäre und  unsere Arbeit kennen lernen.

Nach einer Besprechung werden wir rausfinden, was wir zusammen unternehmen können. 

Ich hoffen, wir werden viele Rückmeldungen bekommen! J

Nochmal vielen herzlichen Dank von mir, von meiner Kollegin Mini und vom Eibach Team.“ 

Das ist doch ein vielversprechender Anfang, der hoffentlich bald in die Praxisphase geht und dann  Kreise ziehen wird. Je mehr wir uns hier engagieren, desto größer sind die Chancen, dass die vielen unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge ganz schnell aus der Zelterstaufnahme (Vorclearing) raus und in pädagogische Obhut kommen.

Ihr, liebe Helfer, die ihr über euren Tellerrand hinaus schaut – egal ob nun für die Clearingstelle oder ob ihr euch im Hotel am Hafen oder der Eibacher Hauptstraße einbringt – ihr seid einfach wunderbare Menschen.

Danke im Namen unserer Schützlinge.

Was lange währt, wird endlich gut!

Spende über 12 Euro-Paletten für unsere unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge erhalten

Von der  Firma Baustoff-Union am Hafen konnte Franz Hacker heute 12 nahezu neue Holz-Euro-Paletten zum Bau einer Sitzgruppe  in einem  Aufenthaltsraum der Clearingstelle abholen. Sobald die Sitzgruppe fertig gestellt ist, möchte die Spenderfirma einen kurzen Artikel mit Bild darüber in ihrer Firmenzeitung veröffentlichen.

Ich kann nur sagen „Ein wunderbares Beispiel von Solidarität der Eibacher/Maiacher Firmen!„  Hoffentlich lassen sich noch viele andere Firmen davon anstecken!

 

Abiturienten denken über den Tellerrand hinaus

Beim Abschlussgottesdienst der Abiturienten des SSG kam ein Kollektenbetrag von 175,00 Euro zusammen. Die Jugendlichen hatten sich schon vorher darüber beraten, dass die Kollekte einem guten Zweck zur Verfügung gestellt werden soll.

Klara Beck, die Organisatorin des Abschlussgottesdienstes, hat uns am Wochenende informiert, dass dieser Betrag den unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingskindern der Clearingstelle Pommernstraße zu Gute kommen soll. Das Geld wurde für diesen Zweck an die Rummelsberger Diakonie überwiesen.

Danke liebe Abiturienten für eure gute Idee und den damit bewiesenen Weitblick. Diesen Weitblick und immer einen guten Gedanken zur rechten Zeit wünschen wir vom Helferkreis auch im Namen der Flüchtlingskinder euch allen für die Zukunft.

 

Was verbindet Eibach und Winsen an der Luhe ??

Seit einigen Monaten besteht ein loser Kontakt zwischen dem Helferkreis Eibach-Maiach und der Flüchtlingsinitiative in Winsen an der Luhe. Dort ist die Tochter unseres Eibacher Diakons Manfred Sippel aktiv, die uns hin und wieder mit guten Tipps versorgt oder schreibt, was grade dort aktiv los ist.

Im Rahmen eines Berichtes zum evang. Kirchentag wurde am Montag, 1.6. in der ARD auch über das Flüchtlingscafé in Winsen berichtet.

Die komplette Sendung kann in der Mediathek angesehen werden.

Das ist sicher nicht nur für unser Team „Café International„ interessant und empfehlenswert.

 

Versicherung für ehrenamtliche Helfer?

Aufgrund der Anfrage eines Teilnehmers in der Sitzung vom 20.05.2015 bezüglich der Haftung möchte ich kurz noch einmal etwas klarstellen:

Die Bayer. Ehrenamtsversicherung besteht seit dem 01.04.2007 in Bayern, hier handelt es sich also um eine Sammel- Haftpflicht und eine Sammel-Unfallversicherung, die mit der Bayer. Versicherungskammer abgeschlossen wurde. Versicherung für ehrenamtliche Helfer? weiterlesen

Helferkreis beim Trödelmarkt am 9.5.

Das Plakat für unseren Infotisch.
Zu kontroveren Diskussionen führte der Plakatentwurf, der nicht die Zustimmung aller Aktiven im Helferkreis fand.

Der Helferkreis ist mit einem Infotisch auf dem Trödelmarkt von Eibach-Aktiv am 9.5. präsent. Engagierte Bürger haben die Möglichkeit konkrete Hilfsangebot vorzustellen und ihre Kompetenzen einzubringen.

Feuerwehr beschert Eibacher Flüchtlingskinder

Die Eibacher Feuerwehr engagiert sich wie viele andere Organisationen und Einzelpersonen im Flüchtlingshelferkreis. Nicht nur, weil es wichtig ist, die Sonderobjekte im örtlichen Einsatzgebiet zu kennen, wie es der sperrige Dienstbegriff bezeichnet. Die Schicksale der Betroffenen mahnen zu Mitmenschlichkeit und unkomplizierer Hilfe. Viele Flüchtlinge, die als Neubürger bei uns bleiben, werden es uns danken.

Zu Weihnachten konnten die Eibacher Feuerwehrleute den Kindern einer Eibacher Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge ein große Freude bereiten. Aus privaten Spenden der Feuerwehrleute – nicht aus Mitteln des Feuerwehrvereins (!) – wurde ein großer Satz Playmobil-Spielzeug angeschafft und den 9 Familien mit zusammen 14 Kindern in einer kleinen Feier übergeben. Klar, dass die Spielwaren allesamt Bezug zu Feuerwehr und Rettungsdienst haben. Die Kinder können damit auch gemeinsam in Gruppen spielen und haben sich riesig über die Geschenke gefreut. Neben einem wichtigen Informationsrundgang der Feuerwehr-Führungskräfte in der Gemeinschaftsunterkunft wurde den aufgeweckten und interessierten Kindern auch das Eibacher Feuerwehrauto gezeigt. Unser Dank geht an den Vorsitzenden des Vorstadtvereins, Hr. Michael Kraus, und die Betreuerin der Eibacher Gemeinschaftsunterkunft, Fr. Veronika Oberneder für die Organisation und das große Engagement in der Flüchtlingshilfe.